KfW: Bundesregierung erweitert Unternehmerkredit

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Die Bundesregierung hat zur Abfederung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise heute beschlossen, den KfW-Unternehmerkredit zu erweitern. Der KfW-Unternehmerkredit ermöglicht mittelständischen und großen Unternehmen, Einzelunternehmen und Freiberuflern, die seit mindestens fünf Jahren bestehen, eine zinsgünstige Finanzierung von Vorhaben im Inland. Kleine und mittlere Unternehmen im Sinne der Definition der Europäischen Union können besonders günstige Konditionen erhalten. Was dabei unter günstigen Konditionen zu verstehen ist, wurde nicht definiert.

Das KfW-Sonderprogramm 2020 steht ab dem 23.03.2020 auch Unternehmen zur Verfügung, die bedingt durch die Corona-Krise vorübergehend Finanzierungsschwierigkeiten haben. Konkret heißt dies, dass alle Unternehmen, die zum 31.12.2019 nicht in Schwierigkeiten waren, einen Kredit beantragen können. Die Voraussetzungen dafür sind im einzelnen:

  1. Das Unternehmen wies geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aus,
  2. die Hausbank beziehungsweise Konsortialbank hatte keine Kenntnis von ungeregelten Zahlungsrückständen des Antragstellers von mehr als 30 Tagen,
  3. es bestanden keine Stundungsvereinbarungen oder Covenantbrüche.

Den durchleitenden Finanzierungspartnern (Banken und Sparkassen) wird auf Wunsch eine Haftungsfreistellung von 80 % beziehungsweise für kleine und mittlere Unternehmen von 90 % gewährt. Bei Vorhaben mit Haftungsfreistellung gelten ergänzende Bedingungen, die am Ende des Merkblatts unter der Teilüberschrift „Haftungsfreistellung“ präzisiert werden.

Hier kannst Du das am 23.03.2020 veröffentlichte Merkblatt der KfW mit weiteren Infos herunterladen: > Hier Klicken zum Download <

 

 

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